Zukunft jetzt! – Mittelstandstagung im Raiffeisenhaus Wien

Rund 200 KMU-Vertreter nahmen an der 3. Mittelstandstagung teil, um sich zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Schauplatz der Veranstaltung war das Raiffeisenhaus Wien. Die Tageszeitung „Die Presse“ organisierte den Tag und stellte ein beindruckendes Programm auf die Beine. Raiffeisen NÖ-Wien war erstmals Gastgeber der Tagung. Erwin Hameseder, Aufsichtsratspräsident der RLB NÖ-Wien und Herwig Langanger, Geschäftsführer von „Die Presse“ eröffneten das Event.

„Manchmal braucht man als Unternehmer den Einblick in andere Betriebe und den Draht zu Experten, um den Überblick zu behalten und davon zu profitieren.“
Präsident Erwin Hameseder, RLB NÖ-Wien Aufsichtsratsvorsitzender

Unter dem Motto „Zukunft jetzt!“ wurde vor allem über aktuelle und zukünftige Herausforderungen für mittelständische Unternehmen diskutiert. Im Fokus des Tagungs-Panel: Themen, wie etwa die Digitalisierung sowie die Finanzierung und Förderung von Innovationen und nachhaltiger Initiativen.

Ein großes Thema der Mittelstandstagung war auch das Förderwesen. Denn oft wissen Geschäftsführer von KMU gar nicht, dass sie für Förderungen in Frage kommen. Viele Unternehmer wollen sich zudem nicht mit der Bürokratie herumschlagen. Doch im Förderbereich gibt es ein breit gefächertes Angebot, das oft auch ohne viel Aufwand eine große Erleichterung bietet.

„Nutzen Sie das vielfältige Beratungsangebot zum Thema Förderungen. Es lohnt sich, zu vergleichen und jemanden zu fragen, der sich auskennt.“
Karin Steppan, RLB NÖ-Wien Förderexpertin

„Den Atem zu haben, langfristig an einer Sache dran zu bleiben, ist meist das schwierigste Unterfangen– beruflich wie privat.“
GD-Stv. Reinhard Karl, RLB NÖ-Wien Kommerzkundenvorstand

Reinhard Karl, verantwortlich für die Geschäftsgruppe Kommerzkunden, leitete zum letzten Höhepunkt des Tages über: zur beeindruckenden Vorstellung von Marc Gassert, auch bekannt als „der blonde Shaolin“. Gassert hielt ein flammendes Plädoyer für die Selbstmotivation und bewies gleich vor Ort, dass er persönlich jede Menge Durchhaltevermögen besitzt. Während seines Vortrages verharrte er minutenlang auf zwei Stühlen balancierend. Auch das Publikum wurde in seine energiegeladene Darbietung eingebunden.