Heuer jährt sich das NS-Novemberpogrom zum 80. Mal: Am 9. November 1938 wurden mit einer Ausnahme sämtliche Wiener Synagogen zerstört und mehr als 4.000 jüdische Geschäfte verwüstet. Mindestens zwölf Menschen starben und Hunderte wurden verletzt. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und die UNIQA setzen gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen: Vom 6. bis 11. November 2018 sind nachts auf der Fassade des UNIQA Towers die Namen von ermordeten Jüdinnen und Juden sichtbar, die vor ihrer Deportation in unmittelbarer Nachbarschaft zur heutigen UNIQA gewohnt haben.

Das Projekt „Namensturm“ wurde im Rahmen einer Gedenkfeier im Raiffeisenhaus Wien präsentiert. Zu den Teilnehmern gehörten u.a. Bundeskanzler Sebastian Kurz, die israelische Botschafterin Talya Lader-Fresher, der deutsche Botschafter Johannes Haindl, der Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses Ariel Muzicant, Mag. Erwin Hameseder und Dr. Martin Hauer (Raiffeisen NÖ-Wien), Dr. Gerhard Baumgartner (DÖW) sowie Dr. Andreas Brandstetter (UNIQA).