Nachhaltigkeit im Sinne von Raiffeisen

Beim Besuch von Raiffeisen NÖ-Wien Obmann Erwin Hameseder an der HLUW Yspertal zeigten die Jugendlichen großes Interesse an Wirtschaft und Politik.

„Wir nehmen unsere Verantwortung für die Region sehr ernst und wollen mit wirtschaftlichem, sozialem und gesellschaftlichem Engagement zeigen, dass wir ein verantwortungsvoller und verlässlicher Partner vor Ort sind. So unterstützen wir zum Beispiel die heimische Landwirtschaft und fördern es, dass Produkte der Bauern vor Ort verarbeitet und verkauft werden. Das ist jedenfalls ökologischer und somit nachhaltiger, als Importe über große Distanzen“, ist Hameseder überzeugt. „Wir werden auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Region bleiben.“

Die Frage „Ob die Wirtschaft auf die Politik Einfluss hat?“ bejahte Hameseder klar: „Die Arbeitsplätze schaffen die Betriebe selbst, aber die Politik muss uns dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Unsere Aufgabe ist es, der Politik die wesentlichen Informationen zu geben, wo Änderungsbedarf besteht – Beispiel überbordende Bürokratie und Regulierung, an der etwas geändert werden sollte.“

Nachhaltigkeit ist ein Muss

Die HLUW Yspertal beschäftigt sich seit fast 30 Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das Genossenschaftswesen, in dem jedes Mitglied die gleichen Stimmrechte hat, passt natürlich gut zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. Betriebe, die vor Ort zukaufen, produzieren und auch in der Region wiederverkaufen, tragen jedenfalls zur Ökologisierung der Wirtschaft bei.

Die Schüler der HLUW Yspertal machten deutlich, dass sie eine Ökologisierung in der Wirtschaft haben wollen. „Bei allen unseren Handlungen in der Wirtschaft sind die Interessen der nächsten Generationen zu berücksichtigen. Damit ist klar, dass wir Veränderungen brauchen. Ein engagiertes Lehrerteam und natürlich interessierte, engagierte Jugendliche sind der Erfolg unserer Schule“, so Direktor Gerhard Hackl.

Klimaschutz braucht entsprechendes Know-how

Viele Schulen arbeiten derzeit an der Thematik, wie man zum Klimaschutz etwas beitragen könnte. „Wir tun das seit fast 30 Jahren und bilden hier Experten mit Wissen zur Thematik Umwelt und Wirtschaft aus”, erklärt Hackl.

FOTO: Erwin Hameseder (5.v.l.), Direktor Gerhard Hackl (3.v.l) mit der Schülervertretung von der Privatschule des Zisterzienserstiftes Zwettl, der HLUW Yspertal