v.l.: Präs. Erwin Hameseder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Finanzminister Hartwig Löger, GD Klaus Buchleitner. Copyright: Raiffeisen NÖ-Wien, Fotograf: Roland Rudolph
v.l.: Präs. Erwin Hameseder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Finanzminister Hartwig Löger, GD Klaus Buchleitner. Copyright: Raiffeisen NÖ-Wien, Fotograf: Roland Rudolph

Erwin Hameseder als Raiffeisen NÖ-Wien Obmann bestätigt

Hochrangige Gäste bei der Jahrestagung im Messe Congress Center Wien

Wien, 04. Mai 2018.

Mit überwältigender Mehrheit wurde heute der Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Erwin Hameseder, von den Delegierten der Generalversammlung für weitere sechs Jahre in seiner Funktion bestätigt. Der Einladung zur anschließenden Jahrestagung der Raiffeisen-Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien im Wiener Messezentrum folgten mehr als 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Raiffeisen-Familie, allen voran Finanzminister Hartwig Löger und die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Ebenfalls unter den Gästen: Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landwirtschaftskammerpräsident Abg.z.NR Hermann Schultes sowie Abt Columban Luser OSB, der die Messe zelebrierte. Die diesjährige Jahrestagung stand unter dem Motto „Genossenschaft“.

„Ich gratuliere der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien zum besten Konzernergebnis in der Geschichte. Die regionale Verwurzelung und internationale Ausrichtung von Raiffeisen sichern tausende Arbeitsplätze. Es ist diese Form des nachhaltigen Wirtschaftens, die den Menschen und vielen Unternehmen Stabilität gibt“, erklärte Finanzminister Hartwig Löger.

„Als Landeshauptfrau von Niederösterreich möchte ich mich herzlich für die Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Raiffeisen bedanken. Eine Partnerschaft, die ganz eng verbunden ist mit den Wurzeln dieses Unternehmens und die weit in die Geschichte zurückreicht. Der Name Raiffeisen steht seit vielen Jahren und Jahrzehnten für Verantwortungsbewusstsein, wirtschaftlichen Fortschritt und Denken in Generationen. Besonders die genossenschaftliche Struktur von Raiffeisen ist ein wesentlicher Beitrag, um die Prosperität in den Regionen zu fördern. Und die Stärkung des ländlichen Raums ist eines meiner zentralsten Anliegen in der Landespolitik“, betonte die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Jahrestagung.

Erfolgreich neu ausgerichtet
„Gemeinsam ist es uns gelungen, Raiffeisen NÖ-Wien trotz extrem schwieriger Rahmenbedingungen sehr erfolgreich neu auszurichten. Der gesamte Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Konzern ist wesentlich krisenfester und schockresistenter als je zuvor“, erklärte Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, in seiner Rede. Er verwies auf das Konzernergebnis 2017 in der Höhe von 712,5 Millionen Euro, das beste seit Bestehen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, sowie auf die Kapitalstärke des Konzerns mit einer Kernkapitalquote von 19,1 Prozent.

Genossenschaft als probate Antwort auf die Globalisierung Jungfunktionäre ausdrücklich erwünscht
Hameseder unterstrich – im Jubiläumsjahr anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Wilhelm Raiffeisen – die Bedeutung der Genossenschaft als „wirkungsvolles Instrument zur wirtschaftlichen Selbstgestaltung der Regionen.“ Sie sei die „probate Antwort auf die Globalisierung.“ Und weiter: „Im Lichte der digitalen Revolution sind wir gefordert, Genossenschaft neu zu definieren.“

In einem umfassenden Projekt hat man sich bei Raiffeisen NÖ-Wien mit der künftigen Rolle von Genossenschaften und Genossenschaftsbanken beschäftigt und will in drei Handlungsfeldern noch heuer Initiativen starten: Infrastruktur, Wohnen/Leben/Arbeiten und Jugend. „Genossenschaften sind nichts Museales. Sie werden jeden Tag im Hier und jetzt gelebt. Als Raiffeisen Genossenschaften werden wir auch in Zukunft sein, was wir immer schon waren: die zeitlos beste Idee, um unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft aktiv und positiv zu gestalten“, erklärte Hameseder.

Konkret will sich der wiedergewählte Obmann dafür einsetzen, dass künftig der Anteil der Funktionärinnen und Funktionäre unter 35 Jahren bis 2025 verpflichtend auf mindestens 25 Prozent angehoben wird.

Proportionalität gefordert
Hameseder forderte von den politisch Verantwortlichen, sich weiterhin für mehr Proportionalität bei der Regulierung einzusetzen, also die Vorschriften an die Größe der Banken anzupassen: „Derzeit müssen Regionalbanken noch immer nahezu genau die gleichen Auflagen erfüllen wie große europäische Banken in Frankfurt oder London“. Er dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich der österreichischen Bankenaufsicht, die hier Verständnis und Augenmaß zeige und bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen habe.

„Gebt doch wieder ein Stück Vertrauen in die Menschen zurück, in ihren Anstand, ihren Verstand und ihr Verantwortungsbewusstsein“, appellierte Hameseder abschließend an die Politik.

Chancen erkennen
Keynote-Speaker der Jahrestagung war der deutsche Trendforscher und Journalist Sven Gábor Jánszky. Er übersetzte in seinem Vortrag den genossenschaftlichen Grundgedanken der Solidarität in die Zukunft: „Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen an der technologischen Entwicklung teilhaben, damit es unsere Kinder einmal besser haben als wir – so wie dies schon unsere Eltern und Großeltern getan haben.“ Jansky ermutigte dazu, Chancen zu erkennen und offen zu sein für Neues:

„Wir können den technischen Fortschritt nicht aufhalten. Es ist aber unsere Entscheidung, ob wir aktiv daran teilnehmen, oder ob wir dies anderen überlassen.“

 


Fotos zu der Veranstaltung finden Sie hier.


 

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H. ist als eine der größten Beteiligungsholdings in Österreich in den Geschäftsfeldern Agrar, Bank, Infrastruktur und Medien tätig. Zu den wesentlichsten direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen zählen u.a. Raiffeisen Bank International, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, via LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST: café+co und GoodMills Group sowie  AGRANA, NÖM, STRABAG und KURIER.

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ist eine Genossenschaft und steht im mehrheitlichen Eigentum der niederösterreichischen Raiffeisenbanken, weitere Eigentümer sind u.a. die  niederösterreichischen Lagerhausgenossenschaften. Ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag entsprechend nehmen die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und die niederösterreichischen Raiffeisenbanken ihre Verantwortung gegenüber der regionalen Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft wahr. Dies zeigt sich insbesondere auch in regionalen Aktivitäten und Sponsorings.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG ist eine moderne Regional-, Verbund- und Kommerzbank im Osten Österreichs mit rund 270.000 Kunden. Als Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken unterstützt sie diese in sämtlichen Belangen des Bankgeschäfts.

Die 58 selbstständigen niederösterreichischen Raiffeisenbanken betreuen in ihren insgesamt  458 Bankstellen 970.000 Kunden.

 

Rückfragehinweis:

Raiffeisen-Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Dr. Michaela Stefan, Pressesprecherin, +43-1-21136-2419, michaela.stefan@rh.raiffeisen.at
Mag. (FH) Katharina Wallner, Öffentlichkeitsarbeit, +43-5-1700-93005, katharina.wallner@raiffeisenbank.at


 

Pressefotos zum Download:

Präs. Erwin Hameseder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Finanzminister Hartwig Löger, GD Klaus Buchleitner

Präsident Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien

Copyright: Raiffeisen NÖ-Wien, Fotograf: Roland Rudolph