EIB und RLB NÖ-Wien fördern leistbaren Wohnraum

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Raiffeisenlandsbank Niederösterreich-Wien AG (RLB NÖ-Wien) stellen gemeinsam 300 Millionen Euro für den gemeinnützigen Wohnbau bereit. Die Mittel fließen in die Errichtung von 1.800 Wohnungen in Wien und Niederösterreich. Davon profitieren einkommensschwächere Familien, die sonst am angespannten Wohnungsmarkt im Osten Österreichs wenig Chancen vorfinden.

Die Wohneinheiten werden bis 2023 von Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften in Wien und Niederösterreich gebaut – das bedeutet, dass sich Wohnungssuchende über die jeweiligen Errichter im üblichen Wege vormerken lassen können. Erste Ansprechpartner sind die Gemeinnützigen und Sozialen Wohnbauträger, die direkt Auskunft über Voraussetzungen, Vergabe, und Verfügbarkeit der neuen Sozialwohnungen geben können.

Die Gelder sollen in Regionen zum Einsatz kommen, in denen die Nachfrage nach erschwinglichem Wohnraum besonders hoch ist. Eine erste Tranche der EIB über 75 Millionen Euro wurde jetzt unterzeichnet. Eine zweite Tranche über weitere 75 Millionen Euro wird voraussichtlich 2020 bereitgestellt.

Generaldirektor-Stellvertreter Reinhard Karl, RLB NÖ-Wien: „Verantwortungsvolles Wirtschaften, um so nachhaltigen Wert zu schaffen, entspringt Raiffeisens Gründungsidee. Die erste Raiffeisenkasse in Österreich wurde vor über 130 Jahren in Niederösterreich gegründet. Sie übernahm Verantwortung für die Menschen in der Region, förderte Wohlstand und Lebensqualität. Mit der vorliegenden Vereinbarung leistet die RLB NÖ-Wien heute – ganz im Sinne ihrer Gründungsidee – einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnraum für die Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit der EIB werden so rund 1.800 geförderte Wohnungen für Familien finanziert – nicht nur im Ballungsraum Wien, sondern auch in weniger gut entwickelten Gebieten von Niederösterreich. Nur so können wir dazu beitragen, die Regionen für die Menschen attraktiv zu halten und Betriebe zur Ansiedlung zu bewegen, weil sie damit auch in entlegeneren Gebieten gut ausgebildete Arbeitskräfte und ein attraktives Lebensumfeld vorfinden können.”

Fotos: Roland Rudolph