Mag. Sonja Messner, MAS
Pressesprecherin, Abteilungsleiterin Channel Management
Im Zuge der heutigen ao. Raiffeisen Haupt- und Generalversammlung wurde der wegweisende Grundsatzbeschluss auf Eigentümerebene vom 20. Juli 2026 bestätigt: Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg. Gen.m.b.H. (Raiffeisen-Holding NÖ-Wien) wird rückwirkend zum 1. Jänner 2026 ihren gesamten Betrieb – insbesondere die Industriebeteiligungen – auf ihre 100%-Tochter Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien) übertragen. Mit diesem Schritt werden die Anforderungen der Europäischen Zentralbank zur Governance-Struktur zwischen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien umgesetzt. Davon unberührt bleiben die Beteiligungsverhältnisse an den beiden Unternehmen.
Ziel der neuen Governance-Struktur ist es, die Unternehmensgruppe noch effizienter und schlagkräftiger aufzustellen. Gleichzeitig soll die Transparenz für Investoren und den Kapitalmarkt erhöht und die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen werden. Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ist künftig als genossenschaftliche Finanzholding sowie 100%-Eigentümerin der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und damit als oberste Konzernspitze tätig.
"Mit diesem Strukturumbau folgen wir nicht nur der regulatorischen Anforderung, sondern stärken auch unsere Rolle als wesentlicher regionaler Impulsgeber. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Denn der genossenschaftliche Förderauftrag bedeutet für uns, den wirtschaftlichen Erfolg direkt in die Region zurückfließen zu lassen und beide Unternehmen im Sinne unserer Mitglieder weiterzuentwickeln", so Obmann Erwin Hameseder.
Die sogenannte Downstream-Abspaltung sieht kein Kostensparprogramm und keinen Personalabbau bei den insgesamt rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. "Es handelt sich um eine reine Strukturreform, die uns in den optimalen Leistungszustand bringen soll. Ein zentraler Vorteil ist der spürbare Effizienzgewinn, der durch eine noch engere Zusammenarbeit im gesamten Haus entsteht", betont Generaldirektor Martin Hauer.
Im Rahmen der heutigen ao. Haupt- und Generalversammlung wurde Stefan Jauk zum Obmann-Stellvertreter der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und als Mitglied des Aufsichtsrats derRaiffeisenlandesbank NÖ-Wien gewählt.
Der 50-jährige Jurist wird, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Raiffeisen-Gremien im Mai 2027, die Nachfolge von
Erwin Hameseder als Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien sowie als Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien antreten.
Stefan Jauk bleibt bis zur geplanten Übernahme dieser Funktionen Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung.
Pressefoto zum Download: v.l.n.r. Martin Hauer, Erwin Hameseder und Stefan Jauk
Fotocredit: Roland Rudolph
Pressesprecherin, Abteilungsleiterin Channel Management